Sketch-notes

Sketch-notes

Auf diesen Seiten stelle ich Ihnen mein ‘SketchBook’ vor. Vorträge, die ich höre, Weiterbildungen, die ich besuche, Themen, an denen ich arbeite, visualisiere ich mit großem Vergnügen in meinem Skizzenbuch. ‘Sketchnotes’, die ‘Skizzennotizen’ aus Text, Bild und Strukturen sind meine ‘merkbaren’ Mitschriften, die nicht nur mein eigenes Lernen und Behalten unterstützen: Sie lassen sich auch wunderbar mit anderen teilen, erleichtern und fördern den Austausch über ein Thema.


17. Oktober 2016 WO IST DAS ORIGINAL?

Limbi

Er beginnt stets mit den Augen: Zwei runde Kreise, dazu jeweils ein Punkt. Dann der Mund, die Nase. “Will man einen ‘jungen’ Mann oder eine ‘junge’ Frau zeichnen, muss der Hals ganz schlank sein. Und wie unterscheidet man ‘Mann ‘ oder ‘Frau’? Die ‘Frau’ hat Wimpern. So, jetzt kann es kein Mann mehr werden!”, zeichnend (mit links!), kommentierend, erzählend unterhält Werner ‘Tiki’ Küstenmachen 430 aufmerksame Zuhörer und staunende Zuschauer der macs Top Veranstaltung »Simplify you life mit Limbi – Der Weg zum Glück führt durchs Gehirn.«

Ein ganz besonderes Highlight gibt es für mich. Zwischen den ‘Kopien’ seiner Illustrationen auf dieser SketchNote steckt ein Original! Wer findet es?

Irgendwann komme ich mit dem Mitskizzieren nicht mehr mit. Die Vielzahl der Zeichnungen, alle wert nach- und mitgezeichnet zu werden – ich schaffe es nicht. Irgendwann schaue ich auch einfach nur noch zu, WIE er seine Figuren aufbaut, mit ihnen spielt, mit ihnen Geschichten für unser Kopfkino erzeugt. Zum ersten Mal bleiben also Lücken auf meiner Seite. Bei einer Karrikatur gelingt mir nur noch die Möhre, die uns unser Limbi uns selbst vor die Nase hält.

Der Vortrag ist zu Ende. Küstenmacher signiert seine Bücher. Dabei schreibt er nicht nur seine Unterschrift, er zeichnet eines seiner Limbi-Symbole in das Buch dazu. Und was macht er bei meiner SketchNote? Der geneigte Betrachter hat nur einen Versuch, es heraus zu finden!

Danke Tiki Küstenmacher. Sehr inspirierend, anschaulich, bereichernd. Es hat viel Spaß gemacht. :-)

PS Natürlich gab es auch noch ganz viel Inhaltliches, Wissenschaftliches, Nachdenkliches aus Neurobiologie, Psychologie und Medizin zu unserem Denkorgan.

Mehr über Limbis Welt gibt's hier »»

22. Juli 2016 VON DER LIMO AUS DEM AUENLAND ZU »IN DIR«

Bionade - INJU

Zehn Jahre lang unerschütterlich jeden Tag an einem neuartigen biologischen Limonadengetränk gezielt arbeiten, dabei 3 Millionen ‘verforschen’ – diese ‘Braumeister’ müssen schon etwas ganz besonderes sein. Vielleicht hat es ja mit der Gegend, aus der sie kommen zu tun – das Auenland der Rhön, dort wo Hase und Igel wortlos aneinander vorbei laufen. Dort entwickelte man etwas, wovor Experten warnen und in Marktforschungen 0,01 % dem neuartigen Getränk überhaupt eine Chance einräumen. Ist das bewundernswertes Durchhaltevermögen oder unfassbare Dickköpfigkeit?

Witzig und höchst lebendig erzählte Peter Kowalsky in seinem Vortrag über die Geschichte der BIONADE, die ja auch eine Familiengeschichte ist.

Heute arbeitet Kowalsky wieder in einem, wie könnte es anders sein, völlig neuem Projekt: INJU = “in Dir”. INJU ist ‘Energetisierer’, flüssige Nahrungsergänzung, ein innovatives Konzept für ein Produkt einer besseren Welt.

Ausführliche Infos zur 'Lebensenergie zum Trinken' »»

29. Juni 2016 #allesuntereinenHut

Grüne Zeitpolitik

Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Lebensentwürfe von heute haben nur noch wenig gemein mit denen der Elterngeneration. Die demographische Entwicklung einerseits, die Auswirkungen der Digitalisierung andererseits zwingen uns, Arbeitszeit und Lebenszeit neu zu definieren. Was kann/muss die Politik leisten, welche Rahmenbedingungen sollte sie schaffen, damit auch unkonventionelle Spielräume für ArbeitsgeberInnen und ArbeitnehmerInnen eröffnet werden können? Dr. Franziska Brantner und Kerstin Andreae, beide Bundestagsabgeordnete von Bündnis90/DIE GRÜNEN, luden in Heidelberg in den Räumen der IHK zu einem Fachgespräch, zum Austausch, zur Diskussion der geplanten Ideen und Konzepte.

Zeit für Kinder – Wann sind wir so weit, dass dieses Thema nicht mehr in erster Linie als ein Frauenthema gesehen wird? Zeit für Ältere – Wie begegnen wir einer immer älter werdenden Gesellschaft mit pflegebedürftigen Menschen? Wieder trifft es vorrangig Frauen, die für zu unterstützende Eltern verantwortlich sind. Zeit für Bildung – Rasanter Fortschritt und die Digitalisierung erfordern tatsächlich lebenslanges Lernen. Neben Kita, Küche und Kundengespräch brauche ich hierfür neben Zeit auch Geld.

Mich beeindruckten schon gelebte Modelle in der Verwaltung, vor allem aber in Unternehmen, wie Cawa Younosi (SAP) und Miriam Schilling (VAUDE) höchst eindrucksvoll schilderten. Es gibt sie, die Unternehmen, in denen die Mitarbeitenden im Mittelpunkt stehen, individuelle Bedürfnisse angehört und nach passenden Lösungen gesucht wird. Vertrauensarbeitszeit und Vertrauensort mit mobilen Arbeitsplätzen, Flexibilität in Notsituationen sind dabei nur einige Stichworte.

28. Juni 2016 NI HAO! NI HAO!

China

Jetzt weiß ich, wieso das mit dem “Glück” in diesem Jahr noch nicht so ganz geklappt hat: mir fehlte während des chinesischen Neujahrsfestes die rote Unterwäsche. Die Farbe “Rot” zieht nicht nur das Glück an, sie steht auch für Wohlstand, Wachstum, Freude und vor allem Liebe. Und sie soll böse Kräfte abhalten. Diese und viele weitere Eigenheiten, Gewohnheiten und Spezialitäten offerierte Sabine H Weber-Loewe, Expertin für chinesiche Kultur und Fan der chinesischen Sprache und Schrift, in einem bunten Kaleidoskop vor den aufmerksamen Zuhörern des Mitglieder-Workshops des macs.

China beeindruckt schon allein mit seinen Superlativen: mehr als die Hälfte der 1 300 000 000 Menschen leben in 142 Millionenstädten. Sie gehören 56 Volksgruppen an, sprechen (logischerweise) die meistgesprochene Sprache, verfügen über die älteste Kultur, … Klar, dieser Markt reizt auch unsere Wirtschaftsunternehmen. Doch vor dem erfolgreichen Geschäftsabschluss gilt es ein paar spezielle Hürden zu nehmen.

Beginnend mit dem rituellen Visitenkartentausch, über die Klippen des Smalltalks zu den nicht weniger ausgeklügelten Ritualen bei einem Geschäftsessen ist der Weg mit reichlich Fettnäpfchen gepflastert.

Meine eigene Chinaerfahrung liegt mehr als 20 Jahre zurück. Schmatzen, schlürfen, rülpsen – an den Tischsitten scheint sich noch nicht viel geändert zu haben. Bei Tisch geht es geräuschvoll zu? Da sag ich doch schlicht:“干杯” =“gānbēi”*

Ach ja, für das nächste Neujahrsfest muss ich noch dringend rote Unterhosen besorgen.


*Prost! (auf Ex!) Zum Wohl!

Ein Stück China in Freiburg mit vielen Informationen »»

24. – 25. Juni 2016 GEHÖRT GEHÖRT

SWR_1

SWR_2

31. März 2016 ZUKUNFT FÜHREN

Statements

Mit Design Thinking

Das war das Programm des ersten Kongresses »»

10. März 2016 VIELFALT = CHANCEN

Prof Dr Meike Tilebein

Da steht sie: putzmunter, mit hellem, klaren Blick, fröhlich ins Publikum blickend, vollkommen unprätentiös und haut doch dem geneigten Zuhörer locker mal eben ihre imponierende Biographie um die Ohren. Prof. Dr. Dipl.- Ing. Meike Tilebein forscht interdisziplinär als Leiterin des Instituts für Diversity Studies in den Ingenieurswissenschaften der Universität Stuttgart. Darüber hinaus leitet sie das Zentrum für Management Research der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf.

Aus welchen Perspektiven können wir Vielfalt betrachten? Vielfalt in Bezug auf Menschen hat als „Diversity Management“ Bedeutung zum Beispiel im Personalmanagement. Bezogen auf die Vielfalt in Prozessen und technischen Systemen stehen Themenfelder wie Umgang mit Wandel und Erneuerung, Innovations- und Wissensmanagement, Dynamik von Veränderungsprozessen in Unternehmen und Netzwerken im Blickpunkt. Ich bin beeindruckt.

»Der bunte Unterschied« – unter diesem Thema diskutierten Experten unterschiedlicher Bereiche einen Tag lang über den Mehrwert und den Nutzen von Vielfalt auf dem 4. Kongress Personalführung in Freiburg.

4. Freiburger Kongress Personalführung 2016 »»

7. März 2016 LASST UNS WIEDER ECHTE PROBLEME LÖSEN!

Lars Vollmer

“Menschen suchen und finden ihre Freiheit in der Arbeit. Lasst sie wieder echte Probleme lösen, statt ihre Zeit mit Business-Theater zu verschwenden!” – harte Worte, die da aus dem Munde des ‘Vordenkers’ Lars Vollmer sprudelten. Herausfordernd, angriffslustig, eloquent legte er in seinem Vortrag (natürlich für macs) fröhlich Feuer. Fast einhundert Jahre konnte man es mit den Gedanken von F.W.Taylor zu etwas bringen. Viele Unternehmen sind jahrzehntelang gewachsen, haben ausgezeichnet verdient, wirken doch überaus erfolgreich. Daher verrennt man sich hartnäckig in dem Glauben mit ‘noch mehr von demselben’, also mit noch mehr ‘professionalisierter’ Prozesssteuerung von Arbeitsabläufen, auch unter den sich massiv verändernden Bedingungen des 21. Jahrhunderts, genauso weiter reagieren zu können wie all die Jahre zuvor.

Meetings, Mitarbeitergespräche, Powerpoint-Präsis, Budgetgespräche – all diese Management-, Planungs- und Kontrollmethoden und Techniken aus dem Werkzeugkasten des Taylorismus mimen auf der Vorderbühne “gespielte Arbeit”. “Echte Arbeit”, diejenige, die auch der Wertschöpfung dient, leisten nur noch vielleicht vierzig Prozent der Menschen auf der Hinterbühne. Das aber auch nur, wenn ‘Könner’ mit Ideen, mit dem Blick auf die externe Referenz des Kunden, dafür sorgen, tatsächlich auch deren Probleme zu lösen.

Der Komplexität, der Dynamik der Märkte der Jetzt-Zeit lässt sich nicht mehr mit Rezepten, Blaupausen oder Vorgaben aus dem Wissen Einzelner begegnen. “Wissen wird als Erfolgsfaktor gnadenlos überschätzt.”, so Lars Vollmer.

Ja, es muss sich dringend etwas ändern in den Organisationen und Unternehmen. Nein, auch in seinem neuen Buch gibt es keinen roten Faden oder gar eine Checkliste wie das zu tun wäre. Doch lohnt ein Blick auf die beschriebenen Pioniere der Post-Management Ära. Anstöße, Inspiration, Lesegenuß findet sicherlich der, der sie finden will.

Lasst uns also wieder echte Probleme lösen. Gehn wir freudig zurück an die Arbeit!

Promovierter Ingenieur, Provokateur, Unternehmer - Lars Vollmer »»

15. Februar 2016 DIE MAGISCHE ZAHL ‘3’

Frank Asmus

Steve Jobs betritt die Bühne. Eine seiner legendären Präsentationen beginnt. Charismatisch, emotional, scheinbar absolut lässig begeistert er sein fasziniertes Publikum, für sein neuestes Produkt werbend.

In diesem Schauspiel blieb nichts dem Zufall überlassen – wer könnte das besser deuten und vermitteln als ein TheaterRegisseur? In seinem exklusiven Vortrag (für macs) “Präsentieren wie Steve Jobs” ließ Frank Asmus uns hinter die Kulissen blicken.

Verwirrend und gleichzeitig hochspannend für mich die beiden Ebenen: einerseits der mitreißende Regisseur, der begeisternd seinen Auftritt verkörpert, um dann – zweite Ebene – die formvollendete Inszenierung von Steve Jobs vor unseren Augen entstehen zu lassen. Brillant.

Jeder Auftritt Jobs unterlag einer theaterreifen Dramaturgie, wurde minutiös von den überdimensionalen Slides bis zu den Bewegungen von Jobs davor auf seiner Bühne inszeniert und bis zum aktiven sprachlichen Ausdruck geprobt. Zwei Tage lang! Selbst die formlose Kleidung gehörte zur perfekten Vorstellung: schwarzer, langärmiger Rollkragen-Pullover, verwaschene Bluejeans, fast weiße Sneaker – “das Kostüm der Marke”, über Jahre hinweg.

Auch wenn ich kein Apple-Fan bin, beeindruckt bin ich schon. ‘Think different’ war lange Jahre Motto einer Werbekampagne von Apple, Steve Jobs hat es gelebt.

‘Denn die, die verrückt genug sind zu denken,
sie könnten die Welt verändern,
sind die, die es tun.’
(Auszug aus dem Text der Kampagne)

PS Wo die magische 3 geblieben ist? Die 3 zieht sich wie ein roter Faden durch die Präsentation: die Gliederung in 3er Struktur, 3 Gäste mit auf der Bühne, 3 Botschaften zu den Produkten: ‘iPad – Dünn.Leicht.Gigantisch.’, …

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1. Februar 2016 STORYTELLING. FUNKTIONIERT. IMMER.

Städler - Storytelling

‘Geschichten erzählen’ begann schon am Lagerfeuer der Steinzeitler: sowohl in Worten als auch in Form von Höhlenmalereien. Heute leben wir wieder in einer Zeit, in der gute Geschichten Konjunktur haben, sogar im ‘harten’ Business.

Was macht aber eine gute Geschichte aus? Klassisch nach Joseph Campbell folgen sie dem gleichen alten Muster des Mythos: der Held/die Heldin überschreitet die Schwelle hinaus ins Abenteuer, der Weg hält Prüfungen bereit, besondere Gefahren, einen Gegenspieler, eine besondere Herausforderung, alles könnte in einem Drama zu enden, doch der Held/die Heldin besteht den letzten entscheidenden Kampf und erhält die verdiente Belohnung. Hierzu gibt es viele Variationen. Gemeinsam ist allen: attraktiv soll sie sein, vielleicht überraschend, immer begeisternd.

Und genau da sind wir beim springenden Punkt. “Gute Geschichten zu finden, ist harte Arbeit; und sie zu erzählen, erfordert kommunikatives Know-how.” – da kann ich Hans-Christian Schwingen, Markenchef der Deutschen Telekom, nur beipflichten. Florian Städler, Creative Director bei SpielPlanVier, öffnete in diesem Workshop die Schatzkiste seiner Arbeitswelt in der EventAgentur. Er ließ uns in kompakter, mitreißender und lebendiger Form hineinblicken in die Prozesse rund ums Storytelling. Spannend ist für mich: Wie kann ich diese Erkenntnisse noch stärker bei meinen Bild-Geschichten einsetzen?

Wer mehr über SpielPlanVier erfahren möchte ... »»

Dezember 2015 PROF. DR. WILFRIED MÖDINGERZUKUNFT FÜHREN

Zukunft führen

Die Zukunft hat schon begonnen. Doch wie funktioniert Führen in Zukunft? Prof. Dr. Wilfried Mödinger entwickelte in den letzten fünf Jahren das Programm “Zukunftsfähige Führung” mit großem Erfolg. Mein Auftrag: die ‘Meilensteine’ visualisieren.

Mehr Erfolg durch zukunftsfähige Führung »»

16. November 2015 AM ENDE STEHT EIN GEFÜHL

Rene Borbonus

84 Prozent aller Präsentationen sind langweilig, bewirken ‘aktiv zuhörende Sterbehilfe’ formuliert René Borbonus schwungvoll in seinem Vortrag “Die Kraft der Rhetorik” (natürlich wieder perfekt organisiert von macs). Doch wie wird eine Rede, Präsentation, ein Vortrag spannend, lebendig, ‘merk’würdig? Zum Beispiel indem wir Erwachsenen Geschichten erzählen. Geschichten zum Aufwachen (Kindern erzählen wir sie ja bekanntlich zum Einschlafen ;-)! Indem wir zum Einstieg einen “Cliffhänger” einbauen. Oder mit einem passenden Zitat oder einer ‘Demonstration’ starten.

Der Hauptteil wird nach der rhetorischen Trias gut strukturiert. Richtig wichtig wird dann wieder der Schluss: denn – ‘Der letzte Eindruck bleibt.’ Lachen, zum Handeln auffordern, Etwas zum Nachdenken auf den Weg geben – empfiehlt Borbonus.

Während des Vortrags bewegt er sich dynamisch, den gesamten Bühnenraum nutzend, immer wieder die Zuhörenden einbeziehend. Ich hätte mir vielleicht zwischendurch mehr ‘Denk’pausen, ein etwas langsameres Sprechtempo gewünscht. Zum Glück habe ich ja meine ‘SkizzenNotizen’.

Und – bestätigt zu bekommen, dass die eigenen Seminare und Trainings, genauso dramaturgisch aufgebaut, diesen Regeln folgen, dafür war der Abend in jedem Fall ein Gewinn.

19. Oktober 2015 SOFORTNESS IM PLATTFORM-KAPITALISMUS

Sascha Lobo

“In Freiburg scheint mir mehr Bedächtigkeit, eine andere Geschwindigkeit, zu herrschen …”, sinnierte der Wahl-Berliner Sascha Lobo, Autor, Blogger, Kolumnen-Schreiber für SPIEGEL-Online mit dem Markenzeichen des roten Irokesenkamms, zum Einstieg in seine Gedanken darüber, wie sich die Arbeit in der digitalen Welt verändern werde.

Wie unterschiedlich ‘Geschwindigkeit’ im Wandel der Zeiten wahrgenommen wurde, illustrierte sein Beispiel der ‘Red Flag Act’. Das Gesetz, 1865 in England eingeführt, galt 33 (!) Jahre. Danach hatte vor einem Automobil oder einem Dampfwagen ein Fußgänger mit einer roten Flagge vorauszulaufen, andere Fußgänger warnend, um Unfälle zu vermeiden. Maximale Höchstgeschwindigkeit zu dieser Zeit: 4 Meilen in der Stunde (ca. 6,4 km/h).

Das, was uns Lobo in der folgenden Stunde lässig um die Ohren haute, war dann nicht mehr nur amüsant. Was bedeutet die “Weisheit der Vielen” in den sozialen Netzwerken? Ein selbst erlebtes Beispiel beschrieb Lobo mit seiner Geschichte eines von ihm begonnenen Blogs zu einem Expertenthema. Er hatte sich durchaus sorgfältig vorbereitet, Gespräche geführt, sich informiert. Kaum war sein Blog öffentlich, erhielt er einen niederschmetternden Kommentar. Sein Fazit: Es gibt in den Weiten des Netzes immer noch einen Experten, der sich in einem Thema noch besser, noch perfekter auskennt. Eine neue Haltung dem Publikum gegenüber, durchaus auch eine gewisse Demut im Hinblick auf die eigene Kompetenz, wäre auf dem ‘Social-Highway’ daher durchaus sinnvoll.

Und weiter geht’s: Wie wirkt sich die kritiklose Daten-Begeisterung auf das Konsumverhalten aus? Wie weit gehen Menschen, Konsumenten, in ihrer undifferenzierten Leidenschaft sich selbst (Selfies immer und überall), ihre Handlungen (“Ich sitze gerade im …”) und ihre Einkäufe (Mitteilen – Ich habe kürzlich gekauft: ) ins Netz zu speisen?

Sein ‘Lieblings’- Sprichwort ist das des Plattform-Kapitalismus. Schon derzeit und in Zukunft noch mehr wird die Datenwirtschaft von Plattformen beherrscht. Man denke nur an Uber, AirBnB, amazon. Nicht mehr die ‘Hardware’, sondern ‘Software’ werde immer wichtiger werden. Arbeitsstrukturen werden sich zunehmend verflüssigen. Die Mechanismen der Collaboration gilt es allerdings erst neu zu lernen, wie Lobo am Beispiel ‘Gemeinsam ein Buch schreiben’ – wieder aus eigener Erfahrung – beschrieb.

‘Nein, er wolle keine Angst machen!’ betonte er, doch gelte es, sich Gedanken zu machen, in welcher Welt wir in Zukunft leben wollen.

Ja, es wird spannend, wenn die Nicht-Digitale Welt mit Macht auf die Digitale Welt prallt. Was dann passiert? ? ? ?
Und was mit der ‘Freiburger Bedächtigkeit’?

PS Natürlich handelte es sich wieder um einen Vortrag, der von der Marketing Community Freiburg/ Südbaden (macs) organisiert wurde :-).

10. August 2015 ALLES . IMMER . ÜBERALLDANK DIGITALISIERUNG?!?

Andreas Steinle MACS

“In Zukunft werden wir alle nackt sein!” Wir bewegen uns in Zeiten wachsender Transparenz, die gleichzeitig immer radikaler wird. Vor Nestlé ist selbst die Babyflasche über ‘Babyness’ nicht mehr sicher. Über das Smartphone lassen sich all unsere Gewohnheiten jederzeit überwachen. Die Daten-Sammel-Leidenschaft lässt keinen Lebensbereich mehr aus. Das vordergründige Ziel: die tiefgreifende Digitalisierung soll unser Leben vereinfachen und bequemer machen. Mit einem unscheinbaren Armband bezahlen, Hotelzimmer oder Flüge buchen, später die Tür des Zimmers öffnen, mit der Familie kommunizieren? … Nymi soll es möglich machen. Die Fantasie hat keine Grenzen, ein Algorithmus wohl auch nicht.

Klassisches Marketing ist da nicht mehr gefragt. Andreas Steinle, seit 20 Jahren in der Trend- und Zukunftsforschung beim Zukunftsinstitut Matthias Horx tätig, läutete in seinem Vortrag bei macs Freiburg entsprechend heftig das Sterbeglöckchen. Marketing wird nicht mehr vom Produkt ausgehen. Es gilt das emotionale Zentrum des Kunden zu erreichen und über personalisierte Feedbacksysteme die Frage zu beantworten:“Wie kann ich als MARKE Feedback geben, damit mein Kunde mit seiner individuellen Wahl zufrieden ist?”

Ich befürchte, in Zukunft müssen wir uns warm anziehen.

21. Juni 2015 SOMMERANFANG & START DES MUT-MUSKEL-TRAININGS

mUT-mUSKEL-tRAINING

“Was könntest Du heute einmal anders machen?” “Trau Dich einfach, diese Aktion jetzt durchzuziehen!” Raus aus Gewohnheit und Routine, hinein in mehr Lebendigkeit, Kreativität und Überraschung. Schon morgens beim Aufwachen knistert es fröhlich in meinem Limbischen System.

Auf Einladung von Zamyat M. Klein, eine vor Ideen sprudelnde Trainerkollegin, nehme ich für 30 Tage an einem Mut-Muskel-Training teil: Neues ausprobieren, ‘neue’ Wege gehen (auch wörtlich zu nehmen), Gewohnheiten durchbrechen, Grenzen setzen, …

Die 4 Wochen verflogen – doch die Idee bleibt. Mein ‘lila’ Mut-Muskel ziert noch immer meinen Schreibtisch, erinnert, spornt an, baut auf.

PS Lila war bisher so gar nicht meine Farbe. Wie war das also mit dem ‘Neues’ ausprobieren?

Mai 2015 DISRUPTIVES DENKEN

Disruptives Denken

Selbstzufriedenheit ist gefährlich … Disruptive Innovation schwappt seit einiger Zeit über den großen Teich: Aufmischen traditioneller Großkonzerne durch radikal anderes Denken, brechen mit bisherigen Denk- und Wahrnehmungsmustern, fröhliches Provozieren.

Im Netz fand ich die spannende Visualisierung eines Vortrags von Luke Williams zu diesem Thema, umgesetzt in eine SketchNote von Rachel Smith. Da ich kürzlich neue Stifte entdeckt habe – Pigmentliner 0.1 bei Neuland – habe ich mich ans Übersetzen gemacht. Und dabei einiges für mich über weitere Möglichkeiten in der Visualisierung gelernt.

20. April 2015 SCHÖNE NEUE WELT

Zukunft der Digitalisierung

1 : 38
2014 wurden 1 500 000 000 Smartphones verkauft. Um 1,5 Milliarden PC’s zu verkaufen brauchte man 38 Jahre. Und dann prasselte in einem Vortrag von Christian Baudis über die ‘Zukunft der Digitalisierung’ ein Feuerwerk an großartigen, zukunftsweisenden, fantastischen Entwicklungen auf verwunderte, erschrockene oder skeptische Zuhörende herunter. Ich jogge fast täglich meine rund 8 Kilometer: Will ich wirklich, dass meine Socke mir ständig reinquatscht??? Sensoria, ein amerikanisches Start-up, hat sich auf intelligente Textilien spezialisiert. Die smarte Socke misst neben den zurückgelegten Schritten, meine Geschwindigkeit, den Kalorienverbrauch, aber auch die Fuß-Landetechnik oder die Gewichtsverteilung auf dem Fuß. Hey, und mein Socken-Coach spricht sogar mit mir, gibt mir Tipps zum Laufstil oder feuert mich an. Das wollte ich doch schon immer haben.

Baudis, Entrepreneur, Internet-Experte und ehemaliger Geschäftsführer von Google Deutschland hatte noch mehr Neuheiten im Gepäck, die er uns voller Enthusiasmus und Begeisterung schilderte. Digitale Speicherchips könnte ich mir bereits im oder am Körper einpflanzen. Wie praktisch – muss ich nicht mehr danach suchen, wo ich den kleinen Chip denn mal wieder abgelegt habe. Google, Facebook und Tessla arbeiten mit jeweils eigenen Satelliten, die bis in die Stratosphäre aufsteigen, damit Ihnen auch kein Landstrich auf der Erde mehr entgeht. »Daten sammeln« ist das Motto der Zukunft.

Ich frage mich nur: Wieso gehen die Kinder von Herrn Baudis auf die Waldorfschule?

10. März 2015 GESUNDHEIT ALS ERFOLGSFAKTOR

Demographie-Tagung

Vortrag Prof. Berger

Die Gesundheitsstadt Bad Krozingen rief zur diesjährigen Demographie-Tagung – und viele kamen.

Welche Bedeutung hat die Gesundheit in einer Gesellschaft, die immer älter wird? Welche Auswirkungen hat unsere Arbeitswelt auf unsere psychische Gesundheit? Wo bleibt der Mensch?

Ich schätze jetzt meine kristalline Intelligenz und blicke nicht mehr verzweifelt auf die fluide meines Sohnes, denn ich weiß, sie nimmt auch bei ihm immer mehr ab. Gerade aus wissenschaftlicher Sicht gab es in den Vorträgen einiges zu lernen über die bedrohte Balance in unserem Leben.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Die Balance_VITRA

23. Februar 2015 VERKAUFEN MIT KÖPFCHEN

Verkaufen mit Köpfchen

Mehr zu Franziska Brandt-Biesler findet man hier »»

15. Oktober 2014 WIE FÜHREN WIR IN DER ZUKUNFT?

Initiative zukunftsfähige Führung (izf)

Die Initiative zukunftsfähige Führung (izf) lud ein zur Podiumsdiskussion nach Karlsruhe – und viele kamen. Dr. Elke Berninger-Schäfer (KIC und CAI GmbH) führte kurzweilig in die Veranstaltung ein (und schloß sie charmant ab), Dr. Andreas Bunz, (LGI Gmbh, stv. Vorsitzender der izf), begrüßte die Anwesenden und erläuterte die Intention der izf und Thomas E. Berg, Generalsekretär der Führungsakademie Baden-Württemberg moderierte souverän durch den Abend. Hochkarätig aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung ist das Podium besetzt. So wird das Thema wie zukunftsfähige Führung aussehen kann aus genau diesen unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Wir stehen vor tiefgreifenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen. Zukünftige Führungskräfte (durchaus auch derzeitige) werden stärker herausgefordert werden, die Ansprüche steigen. Viele verweigern sich heute der Verantwortung. Wie gelingt es daher ‘Führung in der Zukunft’ so zu gestalten, dass alle Beteiligten profitieren? Das Thema ‘Führung’ ist auch in meinen Teamentwicklungsseminaren ein wichtiges Thema.

Ganz besonders spannend war für mich die Dialogrunde mit den Studierenden aus dem Fachbereich ‘International Management’ der Hochschule Karlsruhe. Wie begreifen sie Führung? Was erwarten sie von zukünftigen Führungskräften? Wie stellen sie sich ‘Führung’ vor, die sie selbst zu übernehmen bereit wären? Welche Werte sind ihnen wichtig? Hier wurde ein Dialog angestoßen, der noch sehr spannend zu werden verspricht.

Initiative zukunftsfähige Führung »»

6. Oktober 2014MANCHES IM LEBEN IST GÜNSCHTIG …”

Jens Corssen

“Der Selbst-Entwickler ®” und Verhaltenstherapeut Jens Corssen zielte mit seinem launigen Vortrag in Freiburg auf ‘gehobene Gestimmtheit’ bei seinem erwartungsvoll lauschendem Publikum. Sein Konzept, beginnend mit der ersten Formel: “Wo ich bin, will ich sein …”, – und das gilt jederzeit und überall -, hielt den Zuhörern einen Spiegel vor: Wir verschwenden Energie, wenn wir wieder einmal ‘dagegen’ sind.

Mir gefallen wirkungsvoll eingestreute Hinweise auf unsere aussagekräftige, wunderbare deutsche Sprache: “Wir sind für unsere Ge-stimmtheit selbst verantwortlich. Wenn ich nicht aufpasse, bin ich verstimmt.”

Weitere Formeln wie “Ich gebe mein Bestes – und mit ganzem Herzen” dienen ‘mir’, mein inneres Spiel gewinnen zu lernen. Doch für eine Verhaltensänderung reichen Erkennen und Wissen alleine nicht aus, um neue neuronale Verknüpfungen zu bilden, fehlen emotionalisierende Erfahrungen. Lernen (Leben?) muss unter die Haut gehen, sagt schon Gerald Hüther.

Corssen endete mit dem Hinweis auf ein Ritual: diszipliniert, täglich anzuwenden – doch danach fragen Sie ihn am besten selbst.

25. September 2014 DIE ZEIT 40/2014 – Seite 100

Kritzelei der Woche

Veröffentlicht in dieser Woche in der Wochenzeitung DIE ZEIT, meine ‘SketchNote’ des Vortrags von Rudolf Wötzel vom 4. November 2013.
Sieht doch gut aus, oder?

Jetzt auch online :-) »»

14. Juli 2014 BUNTE LUFTBALLONS

Nussbaum, Bunte Federn

Cordula Nussbaum, bekannte Autorin und Expertin für kreativ-chaotisches Zeitmanagement, steht selbstbewusst auf der Bühne im Ballsaal des EuropaParks. Neugierig, gespannt, wissbegierig sitze ich mit vielen weiteren erwartungsvollen Zuhörern im Publikum. Da steigen bunte Luftballons, doch wo ist der Zusammenhang? Wieso denke ich an Kalendersprüche, aneinandergereiht? Sich auf einen Vortrag vorbereiten, mich auf die Menschen, die da vor mir sitzen werden, einstellen, ist mühsam, insgesamt aber sicher erfolgreicher. Oder waren meine Erwartungen einfach zu hoch?

7. Juli 2014IDEAS, NOT ART!”

Appelt_SketchNote

Ralf Appelt, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Medienzentrum der Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg, nimmt mit großen Engagement selbst den ‘Stift in die Hand’ – sowohl auf Papier als auch zunehmend digital. Er ist aktiver Vertreter von Sketchnotes im Bildungsbereich. Hier verarbeite ich nach meinem ‘Verstehen’ seine auch als kostenloses E-Book veröffentlichte Artikelreihe “Lehren und Lernen mit Sketchnotes”.

Demnächst werde ich Ihn persönlich auf der EuVIZ, dem internationalen VisualisiererKongress – erstmals auf deutschem Boden – in Berlin kennenlernen. Ich bin schon sehr gespannt.

Wer den Artikel selber nachlesen möchte:

Ralf Appelt: Sketchnotes »»

25. März 2014 COOL DOWN PINK

RAUMKULTURelle

Pink – eine Farbe, die eine stark beruhigende Wirkung ausstrahlen soll? Eine Farbe, die Aggressionsbereitschaft reduziert? Eine Farbe, die daher (nach Daniela Spät, Schweiz) erfolgreich im Justizvollzug und in psychiatrischen Kliniken eingesetzt wird?

Angelika Welsch hielt einen Vortrag im Europapark in Rust über Räume und Raumgestaltung. Wir bewegen uns stets in Räumen, doch wie formen und kreieren wir sie? Was machen ‘Dinge’ in den Räumen mit uns? Wie beeinflusst die äußere Umgebung unser inneres Empfinden? Welsch trug einen Schal in Pink. Ihr Buchcover ist …? Richtig! Pink. Mir war das alles zu ‘rosa’.

4. November 2013 LEBENS-LEHRMEISTER NATUR

Wötzel-LebensLehrmeister Natur

Eine Alpendurchquerung von Ost nach West (!): 1800 km zu Fuß, 120 Tagesetappen, 129 Gipfel – für den erfolgreichen Investmentbanker Rudolf Wötzel markiert sie den Wendepunkt in seinem Leben. Was zunächst nur wie eine Fortsetzung in der Leistungsorientierung daherkommt, verändert ‘Schritt für Schritt’ Sehen, Denken und Fühlen in den vielen einsamen Stunden des Bergwanderers. Plötzlich ist Raum geschaffen für den Blickwechsel, ein Überprüfen des bisherigen Wertesystems, ja, auch für Spiritualität. Wie er diese Wanderung zu sich selbst erlebte, erzählt Wötzel sehr spannend in seinem Vortrag : “Die Natur als Lehrmeister des Lebens”.

Wieder einer der brillanten Veranstaltungen des macs, der Marketing community Freiburg/Südbaden.

12. August 2013 SCHWEIZER AUFWIND

SWISS_Positionierung

Manchmal führen Krisen dazu, sich auf den Wesenskern zu besinnen. Da geht es uns Menschen nicht anders als zum Beispiel einer Fluggesellschaft. In der Schweiz trainiert die SWISS derzeit eine werteorientierte Neu-Positionierung als Marke. Dazu verfolgt sie ziemlich konsequent ehrgeizige Pläne in einem harten Marktumfeld. Christian Schwab, Senior Manager im Marketing, begeisterte kompetent und voller Elan in seinem Vortrag »SWISS-Marke und Markenpositionierung«, der wieder über die Marketing-Community Freiburg organisiert wurde.

Übrigens – die SWISS beschreitet in der Bildsprache Ihrer Printwerbung tatsächlich einen neuen Weg: Neben einer reduzierten Farbgebung zeigt sie auch – Flugzeuge. Und ich habe bereits ein Reiseziel entdeckt, das könnte ganz interessant sein …

SWISS_Marke

25. April 2013 RESPEKT

Wie alle gewinnen und profitieren - Andrea Lienhart

Anerkennung, Respekt, Wertschätzung wünschen sich die meisten Menschen an Ihrem Arbeitsplatz – von den anderen. Doch wie ‘Wert’schätze ich mich selbst? Oder: Wie respektvoll verhalte ich mich denn den anderen gegenüber? Dabei könnte es so einfach sein, gute Beziehungen zu schaffen. Andrea Lienhart gab in ihrem Vortrag einige kluge Anregungen: Wie alle gewinnen und profitieren? Schauen wir doch öfter einmal nach dem, was schon gut läuft. Bringen wir unserem Gegenüber den Respekt entgegen, den wir uns selbst wünschen. Überprüfen wir doch einfach einmal öfter kritisch unsere eigene Haltung. Ich kann jederzeit damit beginnen, etwas anderes zu tun.

Wie sehe ich mich?

20. April 2013 UNTERRICHTS-WHOPPER

Dr. Ziep - Präsentieren

Über den Landessportbund Rheinland-Pfalz war ich zu einer Fortbildung eingeladen. Das 6 Stufen- Modell, der ‘Unterrichts-Whopper’, ein Exkurs in Lerngerechtigkeit mit lebhaften Diskussionen und amüsantem Erfahrungsaustausch, Dr. Klaus-Dieter Ziep präsentierte Vielfalt – ganz ohne PowerPoint. Es ist so erfrischend, auch einmal Teilnehmerin zu sein.

15. – 16. März 2013 TRAINERKONGRESS BERLIN

Sabine Heß - Mit Rollen Spielen?! !!!

Der Trainerkongress in Berlin – jedes Jahr Mitte März – war wieder ein Erlebnis. Spannende Workshops, eine hervorragende Organisation durch Gert Schilling und sein Team, viele umsetzbare Ideen. Und nette Menschen, die man wieder trifft.

Diese SketchNote entstand bei Sabine Heß, die in ihrer mitreißenden Art zu dem Thema “Mit Rollen spielen ?! !!!” nicht nur mit den Rollen spielte.

Heilbutt - Impro- Theater

Improtheater als ‘Muntermacher’ am späten Nachmittag funktioniert großartig. Der Schauspieler Urban Luig mit seiner Truppe entlockte jedem ansteckendes Lachen, strahlende Augen, fröhlich-entspannende Beweglichkeit. Mitmachen kann soooo viel Spaß machen.

4. März 2013 ERFOLG BEGINNT IM KOPF

Sketch Notes

ERFOLG beginnt im Kopf – Was wir von Spitzensportlern lernen können” ein etwas irritierender Titel zu einem spannenden Vortrag von Prof. Dr. Hans-Dieter Hermann, Sportpsychologe der Deutschen Fußball- Nationalelf und Management- Trainer. Viele zum Be- und Nachdenken anregende Tipps, einprägsame Bilder und konkrete Handlungsstrategien prägten den lebendigen Vortragsabend.
Was war für mich wichtig? Neben den 3 Optimierungsstrategien der Begriff der ‘MUTivation’ – und die Tipps für schwierige Tage. Versuchen Sie einmal bei einem ‘kampfgrinsenden Spiegellächeln’ ernsthaft an Ihrer schlechten Laune festzuhalten? :-)

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